Link Reclamation: Verlorene Backlinks für bessere SEO zurückgewinnen

von | Dez. 25, 2025 | Germany Linkbuilding

Du hast Monate damit verbracht, ein solides Backlink-Profil aufzubauen. Gastbeiträge, Digital-PR-Kampagnen, Content-Partnerschaften – und dann überprüfst du eines Tages deine Rankings und stellst fest, dass sie abstürzen. Du tauchst tiefer in deine Backlink-Daten ein und findest das Problem: Dir gehen kontinuierlich Links verloren.

Willkommen in der frustrierenden Welt verlorener Backlinks. Die gute Nachricht? Viele dieser Links lassen sich durch Link Reclamation zurückgewinnen – und das ist oft deutlich einfacher, als neue Backlinks von Grund auf aufzubauen.

Link Reclamation ist der Prozess, bei dem verlorene Links aufgedeckt und wiederhergestellt werden – sei es durch interne Website-Änderungen, defekte Seiten oder andere externe Faktoren, die außerhalb deiner Kontrolle liegen. Man kann sich Link Reclamation wie SEO-Archäologie vorstellen: Statt neue wertvolle Assets zu erschaffen, legst du bereits bestehende wieder frei.

Hier ist der entscheidende Punkt: Die meisten Websites verlieren jedes Jahr etwa 1 % ihrer Backlinks. Das klingt zunächst nicht nach viel, aber bei 500 Backlinks sind das bereits 5 verlorene Links pro Jahr. Handelt es sich dabei um hochwertige Backlinks von relevanten Publishern, verschwindet damit echte Ranking-Power.

Das Schöne an Link Reclamation ist ihre Einfachheit: Diese Websites haben dir bereits einmal genug vertraut, um auf dich zu verlinken. Es ist unendlich viel einfacher, sie dazu zu bringen, einen bestehenden Link wiederherzustellen oder zu aktualisieren, als per Cold Outreach neue Kontakte anzusprechen. Du bittest nicht um einen Gefallen – du hilfst ihnen, eine fehlerhafte User Experience zu beheben.

Schauen wir uns nun an, wie du dabei konkret vorgehst, ohne Zeit mit Links zu verschwenden, die keinen echten Mehrwert liefern.

Was ist Link Reclamation?

Link Reclamation ist der strukturierte Prozess, bei dem du nach Backlinks suchst, die du verloren hast, und gezielt Maßnahmen ergreifst, um sie zurückzugewinnen. Im Gegensatz zum klassischen Link Building arbeitest du bei der Link Reclamation mit bereits bestehenden Beziehungen und zuvor verdienten Links.

Es gibt zwei Hauptarten der Link Reclamation:

Interne Link Reclamation tritt auf, wenn du deine eigenen Links unbeabsichtigt zerstörst. Das passiert in der Regel bei:

  • Website-Relaunches und Migrationen, bei denen sich die URL-Struktur ändert
  • Content-Updates, bei denen Seiten entfernt oder zusammengeführt werden
  • CMS-Änderungen, die die Architektur deiner Website beeinflussen

Externe Link Reclamation betrifft Links, die du auf anderen Websites verloren hast, zum Beispiel durch:

  • Publisher, die Inhalte aktualisieren oder entfernen
  • Defekte Seiten auf der verlinkenden Website, die auf dich verweisen
  • Site-Migrationen auf der verlinkenden Domain
  • Geänderte redaktionelle Richtlinien

Der frustrierendste Teil daran? Über externe Linkverluste hast du in der Regel keine Kontrolle. Ein Publisher entscheidet sich, einen Artikel aus dem Jahr 2019 zu überarbeiten, entfernt dabei deinen Link – und du sollst das einfach hinnehmen. Spoiler: Das musst du nicht.

Es gibt außerdem eine verwandte, aber deutlich andere Praxis: das Beanspruchen von nicht verlinkten Brand Mentions. Dabei wird deine Marke oder dein Content erwähnt, ohne dass tatsächlich auf dich verlinkt wird. Darauf gehen wir ebenfalls ein, technisch gesehen gehört das jedoch zum Link Building, da der Link zuvor nie existiert hat.

Warum Link Reclamation wirklich wichtig ist

Seien wir ehrlich: Nicht jeder verlorene Link verdient deine Aufmerksamkeit. Wenn du Links aus spammy Verzeichnissen oder minderwertigen Blognetzwerken verlierst, kannst du sie getrost abhaken. Gute Reise.

Aber wenn du Links von hochwertigen, themenrelevanten Publishern verlierst, verschenkst du wertvolles Ranking-Potenzial. Genau deshalb sollte Link Reclamation ein fester Bestandteil deiner SEO-Strategie sein:

Du gewinnst bereits verdiente Link Equity zurück. Diese Backlinks haben früher zu deiner Domain Authority und deinen Rankings beigetragen. Verschwinden sie, geht dieser Wert verloren. Durch die Wiederherstellung holst du dir diese SEO-Power zurück – ohne den Aufwand, komplett neue Links aufzubauen.

Es ist kosteneffizienter als neues Link Building. Bei Search Royals kennen wir die Realität der Link-Building-Kosten. Der Aufbau eines einzelnen hochwertigen Backlinks über Outreach, Content-Erstellung oder unseren Marketplace kann erheblich Zeit und Budget kosten. Einen verlorenen Link zurückzugewinnen? Die harte Arbeit ist bereits erledigt. Du musst lediglich wieder anknüpfen.

Die Response-Raten sind deutlich höher. Cold Outreach konvertiert in der Regel nur zu 1–5 %, wenn überhaupt. Beim Outreach für Link Reclamation erinnerst du an eine bereits bestehende Verbindung. Die Reibung ist geringer, die Erfolgsquote höher.

Du behebst Probleme in der User Experience. Wenn Links ins Leere führen, entstehen Sackgassen für Nutzer. Ob interne Navigation oder externe Websites, die auf 404-Seiten verlinken – defekte Links frustrieren Besucher und signalisieren Suchmaschinen eine schlechte Website-Pflege.

Die Rechnung ist einfach: Investierst du 10 Stunden und gewinnst dafür nur 2–3 hochwertige Backlinks mit hoher Domain Rating zurück, ist der Return in der Regel höher als bei Cold-Outreach-Kampagnen im gleichen Zeitraum.

Verlorene Links verstehen: Womit du es zu tun hast

Bevor du tiefer in die Link Reclamation einsteigst, solltest du verstehen, was Linkverluste tatsächlich verursacht. Wenn du die Ursachen kennst, kannst du zukünftige Verluste vermeiden und deine Reclamation-Maßnahmen gezielt priorisieren.

Interne Link-Probleme: Du zerstörst deine eigenen Links

Die meisten Linkverluste sind selbstverschuldet. Die harte Wahrheit: Interne URL-Änderungen ohne korrekte Redirects vernichten Backlink-Wert schneller als alles andere.

Klassische Auslöser sind Änderungen der URL-Struktur bei Website-Relaunches. Du migrierst von yoursite.com/blog/post-title zu yoursite.com/content/post-title, richtest aber keine 301-Redirects ein. Jeder Backlink, der auf die alten URLs zeigt, führt nun auf eine 404-Fehlerseite. Die Links existieren zwar noch, sind aber wertlos.

Content-Konsolidierungen verursachen ähnliche Probleme. Du möchtest drei ältere Blogartikel zu einem umfassenden Guide zusammenführen. Großartig für Nutzer – schlecht für deine Backlinks, wenn du die alten URLs nicht korrekt behandelst.

Auch Plattform-Migrationen, zum Beispiel von WordPress zu Shopify, verändern die URL-Struktur vollständig. Wenn alte URLs nicht sorgfältig auf neue gemappt werden, setzt du dein Backlink-Profil praktisch in Brand.

Die Lösung? Auditiere deine bestehenden Backlinks und erstelle Redirect-Regeln, bevor du strukturelle Änderungen vornimmst. Es ist mühsame Arbeit, aber genau das entscheidet darüber, ob dein SEO-Momentum erhalten bleibt oder du wieder bei null anfangen musst.

Externe Link-Probleme: Dinge, die du nicht kontrollieren kannst

Dann gibt es Linkverluste, die auf anderen Websites entstehen. Du hast alles richtig gemacht – und trotzdem verschwindet der Link durch externe Faktoren.

Publisher aktualisieren ältere Inhalte und entscheiden, dass dein Link nicht mehr relevant ist. Ihre Website wird neu gestaltet, alte Artikel werden dabei nicht sauber migriert. Oder es werden neue redaktionelle Richtlinien eingeführt, die kommerzielle Links rückwirkend entfernen.

Manchmal verschwinden Websites einfach komplett. Der Nischenblog, der dich 2021 verlinkt hat? An neue Betreiber verkauft, die die Hälfte des Archivs gelöscht haben. Das passiert häufiger, als man denkt.

Der entscheidende Unterschied: Bei internen Problemen behebst du deine eigenen Fehler. Bei externen Problemen leistest du im Grunde Customer Service – du hilfst anderen Websites, fehlerhafte User Experiences zu beheben, und gewinnst dabei gleichzeitig deinen SEO-Wert zurück.

So findest du verlorene Backlinks

Du kannst keine Links zurückgewinnen, wenn du nicht weißt, dass sie verloren gegangen sind. Die meisten Websites verfügen über kein systematisches Tracking von Linkverlusten. Dadurch verschwinden wertvolle Backlinks unbemerkt – bis die Rankings plötzlich einbrechen.

Zeit, das zu ändern.

Backlink-Monitoring-Tools nutzen

Die effektivste Methode ist ein kontinuierliches Monitoring mit Tools wie dem Backlink Monitor von Search Royals. Anstatt manueller Checks werden Linkverluste hier in Echtzeit erkannt, sodass du sofort reagieren kannst.

So funktioniert es: Das System crawlt regelmäßig die Seiten, die auf dich verlinken, und überprüft, ob der Link noch aktiv ist. In dem Moment, in dem ein Link verschwindet oder defekt wird, erhältst du eine Benachrichtigung. Das ist deutlich effizienter als einmal im Monat manuell Ahrefs zu prüfen und erst dann festzustellen, dass ein wertvoller Link bereits vor drei Wochen verloren gegangen ist.

Für manuelles Monitoring bieten Tools wie Ahrefs und SEMrush Berichte zu „Lost Backlinks“. In Ahrefs gehst du dabei wie folgt vor:

  • Öffne den Site Explorer und gib deine Domain ein

  • Klicke auf „Backlinks“ und wähle im Filter-Menü „Lost“ aus

  • Sortiere nach Domain Rating, um Verluste mit hoher Autorität zu priorisieren

  • Exportiere die Liste für den Outreach

Das Problem bei manuellen Checks: Sie sind reaktiv. Wenn du den Verlust bemerkst, wurde die verlinkende Seite möglicherweise bereits mehrfach aktualisiert, was eine Wiederherstellung deutlich erschwert.

Die Google Search Console bietet zwar eine kostenlose, aber eingeschränkte Option. Im Bereich „Links“ kannst du dein Backlink-Profil einsehen, allerdings aktualisiert GSC sehr langsam und erfasst deutlich weniger Links als kostenpflichtige Tools.

Interne defekte Links identifizieren

Für interne Link-Probleme ist Screaming Frog dein bester Freund. So gehst du vor:

  • Führe einen vollständigen Crawl deiner Website-Domain mit Screaming Frog durch

  • Das Tool zeigt dir alle internen Links, inklusive defekter Links, 404-Fehler, Redirect-Ketten und weiterer Probleme, die Link Equity verschwenden

Exportiere anschließend den Bericht „Response Codes“ und filtere nach 4XX-Fehlern. Das sind deine defekten internen Links. Gleiche diese Seiten mit deinem Backlink-Profil ab, um zu prüfen, ob externe Backlinks auf diese kaputten URLs verweisen.

Hat eine defekte Seite wertvolle Backlinks, hast du zwei Optionen:

  • Den Content unter dieser URL wiederherstellen

  • Einen 301-Redirect auf die relevanteste bestehende Seite setzen

Letzteres ist in der Regel schneller, während das Wiederherstellen besser funktioniert, wenn die Seite zuvor selbst nennenswerten Traffic oder Rankings hatte.

Link-Reclamation-Maßnahmen richtig priorisieren

Nicht jeder verlorene Link ist gleich viel wert. Da deine Zeit begrenzt ist – realistisch gesehen vielleicht 10 Stunden – musst du bei der Priorisierung konsequent vorgehen.

Fokussiere dich auf Links, bei denen:

  • Domain Rating oder Domain Authority über 40 liegt

  • Die verlinkende Website thematisch zu deiner Nische passt

  • Der Link zuvor Referral Traffic gebracht hat (siehe historische Daten in Google Analytics)

  • Die verlinkende Seite selbst für wertvolle Keywords rankt

Überspringe Links von:

  • Minderwertigen Verzeichnissen oder Linkfarmen (kein Verlust)

  • Websites mit spammy Anchor-Text-Profilen

  • Seiten mit hunderten ausgehenden Links, die ohnehin kaum Mehrwert bieten

  • Zum Beispiel Foren oder User-generated-Content-Seiten, bei denen Links dynamisch erstellt und entfernt werden

Erstelle eine einfache Tabelle: Sortiere deine verlorenen Links nach DR, vergib eine Relevanzbewertung (1–5) und schätze die Wahrscheinlichkeit einer Wiederherstellung ein. Arbeite diese Liste anschließend von oben nach unten ab.

So gewinnst du verlorene Backlinks tatsächlich zurück

Verlorene Links zu identifizieren ist der einfache Teil. Sie wiederherstellen zu lassen erfordert eine Kombination aus technischen Maßnahmen und überzeugendem Outreach. Schauen wir uns beide Ansätze im Detail an.

Behebe zuerst, was du kontrollieren kannst

Beginne mit internen Problemen, denn diese liegen vollständig in deiner Hand.

  • Erstelle 301-Redirects für defekte Seiten, die externe Backlinks besitzen. Das ist nicht verhandelbar. Ein 301-Redirect überträgt etwa 90–95 % der Link Equity auf die Zielseite. Damit stellst du nahezu den gesamten SEO-Wert wieder her – ganz ohne Outreach.

  • In den meisten Fällen solltest du die alte URL auf die thematisch relevanteste Seite deiner aktuellen Website weiterleiten. Wenn du zum Beispiel einen Blogartikel über „Shopify SEO Tipps“ gelöscht hast, sollte der Redirect auf deinen aktuellen Shopify-SEO-Guide zeigen – nicht auf die Startseite.

  • Stelle den Content wieder her, wenn die defekte Seite über die Backlinks hinaus einen hohen Wert hatte. Wenn sie für Keywords gerankt hat und Traffic generierte, kann es sinnvoll sein, sie neu aufzubauen.

  • Aktualisiere die interne Verlinkung, damit die Seitenstruktur den Fluss der Link Equity unterstützt. Wenn mehrere alte Seiten in einer neuen Seite zusammengeführt werden, muss diese neue Seite sauber in die interne Verlinkung eingebunden sein.

Das sollte dein erster Schritt bei der technischen Bereinigung sein. Er erfordert keinen Outreach, hat eine Erfolgsquote von 100 % und lässt sich – je nach Größe deiner Website – in wenigen Stunden umsetzen.

Outreach formulieren, der wirklich funktioniert

Beim Outreach wird es etwas anspruchsvoller. Die durchschnittliche Erfolgsquote liegt bei etwa 5–10 %. Das klingt zunächst niedrig, ist aber deutlich besser als klassischer Cold-Outreach im Link Building, der meist nur bei 1–2 % liegt.

Der entscheidende Punkt: Dein Anliegen muss als Hilfe für den Publisher formuliert sein – nicht als Bitte um einen Link.

E-Mail-Vorlage für defekte Links

Betreff: Kurzer Hinweis zu defektem Link in [Artikeltitel]

Hallo [Name],

ich habe gerade deinen Artikel zu [Thema] gelesen und gesehen, dass einer der Links auf eine 404-Seite führt. Ich dachte, das könnte für dich relevant sein, da defekte Links der User Experience schaden – und Google sie ebenfalls nicht besonders mag.

Der defekte Link: [URL]
Verweist auf: [Deine alte, defekte URL]

Wir haben unsere Content-Struktur kürzlich aktualisiert, und der Inhalt ist jetzt hier zu finden: [Neue URL]

Wärst du offen dafür, den Link zu aktualisieren? Gerne revanchiere ich mich, falls du einmal Unterstützung bei Link-Checks auf deiner Website brauchst.

Vielen Dank
Magnus

E-Mail-Vorlage für entfernte Links

Betreff: Rückfrage zum [Thema]-Link

Hallo [Name],

mir ist aufgefallen, dass dein Artikel zu [Thema] früher auf unseren Guide zu [Thema] verlinkt hat, der Link aber im letzten Update entfernt wurde.

Falls die Entfernung bewusst war, ist das natürlich völlig in Ordnung. Sollte es jedoch beim Content-Refresh übersehen worden sein, würden wir uns freuen, wenn der Link wieder ergänzt wird. Unser Guide wurde seit der letzten Verlinkung aktualisiert und ist jetzt sogar noch relevanter.

Aktuelle Version: [URL]

Gib mir gern Bescheid, falls du weitere Informationen brauchst oder wir etwas tun können, um den Inhalt für deine Leser noch hilfreicher zu machen.

Viele Grüße
Magnus

Grundprinzipien für erfolgreichen Outreach

  • Halte es kurz: maximal drei Absätze

  • Mach es zu ihrem Thema, nicht zu deinem – Fokus auf User Experience

  • Kein Betteln: Du hilfst, die Qualität ihrer Website zu erhalten

  • Personalisiere die erste Zeile mit einem konkreten Bezug zum Artikel

  • Keine vollautomatisierten Templates: Nutze eine Struktur, passe jede Nachricht individuell an

Für Skalierung können Tools wie BuzzStream helfen, Outreach-Kampagnen zu organisieren, Antworten zu tracken und Follow-ups systematisch zu versenden. Ehrlich gesagt: Wenn du nur 10–20 Links zurückgewinnen willst, reicht auch eine einfache Tabelle völlig aus.

Wann du es bleiben lassen solltest

Was dir kaum jemand sagt: Manche Links sind die Mühe nicht wert.

  • Wenn du zweimal nachgehakt hast und keine Antwort bekommst, geh weiter

  • Wenn die verlinkende Website offensichtlich verlassen oder spammy geworden ist, lass los

  • Wenn ein Publisher mitteilt, dass es neue redaktionelle Richtlinien gegen kommerzielle Links gibt, bedanke dich und investiere deine Zeit woanders

Deine Zeit ist der begrenzende Faktor. Bei einer realistischen Erfolgsquote von 5 % und 10 investierten Stunden kannst du wahrscheinlich 2–3 hochwertige Links zurückgewinnen. Stelle sicher, dass du die richtigen verfolgst.

Zukünftige Linkverluste vermeiden

Link Reclamation sollte kein vierteljährlicher Krisenmodus sein. Mit den richtigen Systemen kannst du Probleme erkennen, bevor sie entstehen, und Linkverluste deutlich reduzieren.

Kontinuierliches Monitoring durchführen. Hier wird der Backlink Monitor von Search Royals besonders wertvoll. Anstatt Linkverluste einmal im Monat in Ahrefs zu entdecken, erfährst du in Echtzeit, wenn ein Link verschwindet. Je früher du davon weißt, desto höher ist die Wiederherstellungsrate – weil du Publisher kontaktierst, bevor sie bereits mit anderen Updates beschäftigt sind.

Redirects vor Website-Änderungen planen. Ganz ehrlich: Allein diese Maßnahme würde 90 % der Link-Reclamation-Arbeit eliminieren. Exportiere dein Backlink-Profil und erstelle vor jedem Relaunch, jeder Migration oder Änderung der URL-Struktur eine Redirect-Map. Mühsam, ja – aber der Unterschied zwischen stabilem SEO-Momentum und dem Verlust monatelanger Link-Building-Arbeit.

Beziehungen zu hochwertigen Linkgebern pflegen. Wenn dich eine Website mit DR 70+ verlinkt, ist das eine Beziehung, die es zu pflegen gilt. Folge den Verantwortlichen auf Social Media, kommentiere Inhalte und baue echte Beziehungen auf. Wenn Artikel aktualisiert werden, ist die Wahrscheinlichkeit deutlich höher, dass dein Link bestehen bleibt oder du bei Problemen direkt kontaktiert wirst.

Content aktuell halten. Ironischerweise ist veralteter Content einer der Hauptgründe, warum Publisher Links entfernen. Wenn dein Artikel „SEO Guide 2022“ heißt und wir mittlerweile 2025 haben, solltest du dich nicht wundern, wenn niemand mehr darauf verlinkt. Regelmäßige Updates signalisieren, dass deine Inhalte relevant bleiben und langfristigen Mehrwert bieten.

Link Reclamation fest in deinen SEO-Workflow integrieren

Link Reclamation ist kein einmaliges Projekt, sondern eine fortlaufende Aufgabe – vergleichbar mit dem Prüfen der Ladezeit oder dem Überwachen von Rankings. So kann ein realistischer Workflow aussehen:

Monatlich: Gehe den Report zu verlorenen Backlinks aus deinem Monitoring-Tool durch – oder bei manueller Arbeit direkt in Ahrefs. Identifiziere dort die Verluste mit hoher Priorität und füge sie deiner Outreach-Liste hinzu.

Vierteljährlich: Führe einen tiefgehenden internen Link-Audit mit Screaming Frog durch. Behebe defekte interne Links und stelle sicher, dass sich keine unnötigen Redirect-Ketten aufbauen.

Vor größeren Website-Änderungen: Exportiere dein Backlink-Profil, erstelle einen Redirect-Plan und setze ihn vor dem Launch um. Das ist proaktive Link Reclamation – du verhinderst Linkbrüche, bevor sie überhaupt entstehen.

Der Zeitaufwand ist gering, vielleicht 2–3 Stunden pro Monat, doch der ROI wächst kontinuierlich. Du sicherst die Link Equity, die du bereits aufgebaut hast, anstatt immer wieder bei null anzufangen.

Fazit

Link Reclamation wird dein SEO nicht über Nacht transformieren, aber sie ist eine der effizientesten Methoden im Link Building. Du gewinnst bereits verdiente Assets zurück, arbeitest mit Websites, die dir schon vertrauen, und behebst Probleme, die sowohl Rankings als auch die User Experience beeinträchtigen.

Die Realität sieht so aus: Du investierst etwa 10 Stunden und gewinnst erfolgreich 2–3 hochwertige Backlinks zurück. Das klingt vielleicht unspektakulär – bis man es mit Cold Outreach vergleicht, bei dem 10 Stunden Arbeit oft nur einen einzigen neuen Link bringen, wenn überhaupt.

Starte einfach: Erstelle einen Report über verlorene Backlinks, priorisiere die Top 10 nach Domain Authority und Relevanz, behebe zuerst deine internen Probleme und führe anschließend gezielten Outreach für externe Verluste durch. Tracke, was funktioniert, optimiere deinen Prozess und integriere ihn fest in deine monatliche SEO-Routine.

Und wenn du dich lieber auf Strategie konzentrieren möchtest, während jemand anderes Monitoring und Outreach übernimmt: Genau deshalb haben wir den Backlink Monitor und die Link-Building-Services von Search Royals entwickelt. Wir haben zu viele Websites gesehen, die wertvolle Links verloren haben, nur weil ihnen die Systeme fehlten, um Verluste rechtzeitig zu erkennen.

Deine Backlinks sind zu wertvoll, um einfach im Nichts zu verschwinden. Hol sie dir zurück.

FAQ

Was ist Link Reclamation im SEO?

Link Reclamation bezeichnet den Prozess, verlorene Backlinks zu identifizieren und wiederherzustellen. Dabei geht es um Links, die früher existierten, aber durch Website-Änderungen, defekte Seiten oder externe Updates verschwunden sind.

Wie unterscheidet sich Link Reclamation von Link Building?

Beim klassischen Link Building werden neue Backlinks aufgebaut. Link Reclamation hingegen konzentriert sich darauf, bereits verdiente Backlinks zurückzugewinnen, was in der Regel kosteneffizienter ist und höhere Erfolgsquoten erzielt.

Welche Tools eignen sich für Link Reclamation?

Gängige Tools sind Backlink-Monitoring-Lösungen wie der Backlink Monitor von Search Royals sowie SEO-Tools wie Ahrefs, SEMrush, Google Search Console und Screaming Frog für interne Link-Audits.

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