Spam Score

von | Dez. 4, 2025 | Germany Linkbuilding

Begriffserklärung: Spam Score

Der Spam Score ist eine von Moz entwickelte Metrik, die vorhersagt, wie wahrscheinlich es ist, dass eine Website von Google aufgrund bestimmter Merkmale bestraft oder sogar verbannt wird – Merkmale, die häufig bei bereits penalisierten Seiten auftreten. Bewertet auf einer Skala von 0 bis 17 (wobei 17 das höchste Spam-Risiko darstellt), hilft diese Kennzahl SEO-Profis dabei, die Qualität und Sicherheit potenzieller Link-Quellen einzuschätzen, bevor sie Beziehungen zu diesen aufbauen.

Ein hoher Spam Score deutet darauf hin, dass eine Website Eigenschaften mit Seiten teilt, die algorithmisch oder manuell von Suchmaschinen abgestraft wurden.

Ziel & Kontext

Der Spam Score dient im Link Building und bei SEO-Audits als ein Frühwarnsystem, das dabei hilft, potenziell schädliche Websites zu identifizieren, bevor sie das eigene Linkprofil beeinträchtigen. In einer Zeit, in der Googles Algorithmen immer ausgefeilter darin werden, manipulative Linkschemata zu erkennen, ist das Verständnis von Spam-Signalen entscheidend für die Aufrechterhaltung stabiler Suchrankings.

Die Hauptfunktion des Spam Score besteht in der Risikobewertung – er ermöglicht SEO-Expert:innen einzuschätzen, ob die Verbindung mit einer bestimmten Website der eigenen Domain-Autorität und den Rankings schaden könnte. Websites mit hohen Spam Scores betreiben häufig Praktiken wie Keyword Stuffing, Cloaking, Thin Content oder nehmen an Link Schemes teil.

Hinsichtlich der Suchmaschinenrankings ist der Spam Score selbst zwar kein direkter Rankingfaktor für Google, aber die zugrunde liegenden Signale stehen oft in Zusammenhang mit algorithmischen Abstrafungen. Seiten, die regelmäßig Backlinks von Domains mit hohem Spam Score erhalten, können Ranking-Schwankungen, Traffic-Einbußen oder sogar eine vollständige Deindexierung aus den Suchergebnissen erleben.

Wesentliche Bestandteile des Spam Score

  • Technische Spam-Signale: Faktoren wie dünner Content, übermäßige Werbung, Pop-ups, Malware, sowie eine schlecht strukturierte Website, die auf minderwertige Internetseiten hinweisen.
  • Warnsignale im Linkprofil: Unnatürliche Linkmuster, übermäßig häufige exakte Ankertexte, Links aus themenfremden Branchen sowie die Teilnahme an offensichtlichen Linknetzwerken.
  • Content-Qualität-Indikatoren: Doppelter Content, übermäßige Keyword-Nutzung, automatisch generierte Texte und das Fehlen von originellen, nutzerorientierten Informationen.
  • Unstimmigkeiten bei der Domain-Autorität: Websites mit auffällig hoher Domain-Autorität im Verhältnis zur Qualität ihres Contents, ihrem Alter oder einem natürlichen Link Building.
  • Verstöße gegen die Nutzererfahrung: Schlechte mobile Optimierung, langsame Ladezeiten, aufdringliche Zwischenanzeigen und Navigationsprobleme, die auf Webseiten geringer Qualität hindeuten.

Anwendung als SEO-Strategie

Die Analyse des Spam Score sollte fester Bestandteil jedes Link-Prospectings und jeder SEO-Audit-Strategie sein. Bevor du eine Link-Möglichkeit verfolgst, solltest du den Spam Score der Zielseite mit Moz’ Link Explorer oder ähnlichen Tools überprüfen, um sicherzustellen, dass du dich nicht mit potenziell schädlichen Domains verbindest.

Bei der Wettbewerbsanalyse lohnt es sich, die Spam Scores der Websites zu untersuchen, die auf deine Mitbewerber verlinken. Wenn sie erfolgreich ranken, obwohl sie Links von Domains mit höheren Spam Scores erhalten, kann das entweder auf algorithmische Lücken hinweisen oder darauf, dass diese Wettbewerber zukünftig von Abstrafungen bedroht sind.

Nutze Tools wie Ahrefs, SEMrush und Moz, um dein bestehendes Backlink Profile regelmäßig zu prüfen und Links von Domains mit einem Spam Score über 5–7 als mögliche Kandidaten für ein Disavow zu markieren. Dieser proaktive Ansatz hilft, die Gesundheit deines Linkprofils zu wahren, bevor algorithmische Updates deine Rankings beeinflussen.

Praktische Implementierungs-Tipps

Lege klare Spam Score-Grenzwerte für deine Link-Building-Kampagnen fest – in der Regel solltest du Links von Websites mit einem Spam Score über 5 vermeiden und bei Domains mit einem Wert über 3 besondere Vorsicht walten lassen. Diese Richtlinien helfen dabei, gleichbleibend hohe Qualitätsstandards beim Link-Building sicherzustellen.

Bei Link-Audits solltest du dich nicht ausschließlich auf den Spam Score verlassen; kombiniere ihn mit einer manuellen Bewertung von Content-Qualität, Relevanz und redaktionellen Standards. Manche seriöse Websites können aufgrund technischer Probleme erhöhte Spam Scores aufweisen, ohne dass eine bewusste Manipulation vorliegt.

Was du vermeiden solltest: Ignoriere niemals den Spam Score zugunsten von reinen Domain-Authority-Kennzahlen. Manche Link-Building-Services bieten Links von Websites mit hoher DA, aber extrem schlechtem Spam Score an – solche Links können deinen Rankings schaden, auch wenn sie auf den ersten Blick wertvoll erscheinen.

Wie dir Search Royals dabei helfen kann

Search Royals hält in seinem Link-Building-Marktplatz strenge Qualitätsstandards ein und prüft alle Publisher-Partner sorgfältig, um niedrige Spam Scores und eine hohe redaktionelle Qualität sicherzustellen. Unser Qualitätskontrollprozess umfasst eine umfassende Analyse des Spam Score und hilft dir dabei, die Risiken minderwertiger Linkquellen zu vermeiden, während du ein nachhaltiges, widerstandsfähiges Backlink Profil aufbaust.

FAQ

Was ist der Spam Score?

Der Spam Score ist eine von Moz entwickelte Kennzahl, die bewertet, wie wahrscheinlich es ist, dass eine Website von Google aufgrund von Qualitäts- oder Sicherheitsproblemen abgestraft wird. Er hilft dabei, riskante Linkquellen frühzeitig zu identifizieren.

Beeinflusst der Spam Score mein Google Ranking direkt?

Nein, der Spam Score ist kein direkter Rankingfaktor. Allerdings spiegeln hohe Spam Scores oft problematische Signale wider, die zu algorithmischen oder manuellen Abstrafungen führen können – was indirekt deine Rankings verschlechtert.

Welcher Spam Score gilt als sicher für Link Building?

In der Regel solltest du Websites mit einem Spam Score über 5 vermeiden. Domains im Bereich von 0–3 gelten meist als sicher, sollten aber trotzdem manuell geprüft werden, um Content-Qualität und Relevanz sicherzustellen.

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