Stell dir Folgendes vor: Dein Wettbewerber schafft es plötzlich auf die begehrte erste Seite bei Google. Und dein hochwertiger Content? Festgesteckt auf Seite drei. Frustrierend? Absolut. Aber hier ist die Wahrheit – sie sind nicht unbedingt schlauer oder haben mehr Glück. Sie haben einfach den Code geknackt, den 73 % der Marketer übersehen: Sie wissen genau, woher ihre Konkurrenten ihre Backlinks bekommen.
Wir haben über Jahre hinweg zahlreiche erfolgreiche Link-Building-Kampagnen analysiert. Ein Muster sticht immer hervor: Die Seiten, die ihre Konkurrenz im Ranking überholen, beherrschen die Wettbewerber-Backlink-Analyse. Es geht nicht darum, blind zu kopieren – sondern darum, die Strategie hinter ihrem Erfolg zu verstehen und sie besser umzusetzen.
Betrachte die Recherche von Wettbewerber-Backlinks als deine persönliche SEO-Aufklärungsmission. Du suchst nicht nach zufälligen Links. Du identifizierst die entscheidenden Beziehungen, Content-Formate und Outreach-Strategien, die in deiner Branche wirklich Wirkung haben.
Und das Beste daran?
Deine Wettbewerber haben die harte Arbeit bereits für dich erledigt. Sie haben getestet, was funktioniert – und du kannst dieses Wissen nutzen, um sie zu überholen.
Die Wettbewerber-Backlink-Analyse verstehen: Dein strategischer Vorteil
Wovon sprechen wir eigentlich, wenn wir „Wettbewerber-Backlinks“ sagen? Ganz einfach: Das sind die Links, die auf die Webseiten deiner Konkurrenten verweisen und ihnen helfen, in den Suchergebnissen aufzusteigen. Der häufigste Fehler dabei: Viele glauben, jeder Link sei ein guter Link, den man einfach replizieren könne.
Die Realität ist deutlich differenzierter. Eine wirksame Wettbewerber-Backlink-Analyse bedeutet nicht, jeden einzelnen Link eines Konkurrenten nachzubauen. Entscheidend ist, die Links zu identifizieren, die tatsächlich Wirkung zeigen und einen messbaren Einfluss auf Rankings haben. Manche Links wirken beeindruckend – tragen aber keinerlei Rankingkraft in sich.
Es gibt drei Arten von Wettbewerbern, die du analysieren solltest:
Domain-Level-Wettbewerber:
Websites, die über viele Keywords und Themen hinweg regelmäßig mit dir konkurrieren.
Page-Level-Wettbewerber:
Websites, die keine direkten Business-Konkurrenten sind, aber für die spezifischen Keywords ranken, die du erreichen möchtest.
Content-Wettbewerber:
Publisher oder Blogs, die ähnliche Inhalte produzieren wie du – selbst wenn sie nicht in derselben Branche tätig sind.
Der entscheidende Punkt: Backlinks helfen SEO, aber nur wenn es die richtigen aus den richtigen Quellen sind. Genau deshalb ist Wettbewerberanalyse so wirkungsvoll. Du arbeitest nicht im Blindflug, sondern konzentrierst dich auf Linkchancen, die bereits nachweislich funktionieren.
Warum das so effektiv ist?
Deine Wettbewerber haben bereits Zeit, Geld und Energie investiert, um verschiedene Link-Building-Strategien auszuprobieren. Sie haben dieselben Ablehnungen erlebt, dieselben Potenziale entdeckt und ihre Prozesse durch Trial-and-Error optimiert.
Durch die Analyse ihrer Backlink-Profile erhältst du letztlich eine Roadmap für das, was in deiner spezifischen Nische funktioniert.
Wie du deine Wettbewerber identifizierst – über die offensichtlichen hinaus
Die meisten glauben, sie wüssten genau, wer ihre Wettbewerber sind. Sie betrachten ihre direkten geschäftlichen Konkurrenten – und fertig. Doch im SEO-Kontext kann die Realität ganz anders aussehen.
Beginnen wir mit den offensichtlichen Kandidaten: den direkten Business-Wettbewerbern. Das sind Unternehmen, die ähnliche Produkte oder Dienstleistungen anbieten und dieselbe Zielgruppe ansprechen. Aber hier wird es spannend: Nur weil jemand dein Business-Konkurrent ist, bedeutet das nicht automatisch, dass er auch dein SEO-Konkurrent ist – und umgekehrt.
Deine tatsächlichen SEO-Wettbewerber werden durch drei Faktoren bestimmt:
Keyword-Überschneidung:
Websites, die für dieselben Suchbegriffe ranken, die du erreichen möchtest.
Content-Themen:
Publisher, die Inhalte zu ähnlichen Themen erstellen – selbst wenn sie keine konkurrierenden Produkte verkaufen.
Zielgruppen-Überschneidung:
Websites, die dieselbe Zielgruppe anziehen, unabhängig von Branche oder Angebot.
Wir haben schon oft gesehen, dass E-Commerce-Unternehmen feststellen mussten, dass ihre größten SEO-Wettbewerber nicht andere Shops waren, sondern Branchenblogs. Warum? Weil diese Blogs den gesamten informativen Suchtraffic abfangen, der später zu Käufen führt.
Ein praktischer Ansatz: Suche nach deinen Ziel-Keywords und notiere, wer in den Top 10 erscheint. Konzentriere dich nicht nur auf Positionen 1–3. In den Positionen 4–10 findest du häufig Wettbewerber, die aktiv Links aufbauen und sich nach oben bewegen. Genau diese Seiten stellen deine realistischsten Link-Building-Chancen dar.
Für Keyword-spezifische Analysen solltest du dich auf Websites konzentrieren, die für Begriffe ranken, bei denen du noch nicht in den Top 10 bist. Diese Rankings stellen deine größten Wachstumsmöglichkeiten dar. Wenn ein Reiseblog für „beste Reiseziele in Europa“ höher rankt als deine Reiseagentur, ist dieser Blog ein stärkerer SEO-Wettbewerber – und einen genaueren Blick wert. Eine andere Reiseagentur, die unter dir rankt, hingegen nicht.
Wettbewerbsrecherche geht jedoch über Google-Suchen hinaus. Prüfe:
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Wer in Branchenpublikationen erwähnt wird
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Wer auf Konferenzen spricht
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Wer in den vertrauenswürdigsten Inhalten deiner Nische verlinkt wird
Diese Muster zeigen dir die tatsächlichen Influencer und Link-Magneten in deinem Markt.
Methoden, um die Backlinks deiner Wettbewerber zu finden – kostenlose und kostenpflichtige Ansätze
Jetzt beginnt die eigentliche Detektivarbeit. Du hast deine Wettbewerber identifiziert – jetzt ist es Zeit, ihre Link-Building-Geheimnisse aufzudecken. Die gute Nachricht: Du brauchst keine teuren Tools, um loszulegen. Aber sie machen den Prozess deutlich umfassender.
Die kostenlose Methode erlaubt dir, die Top 100 Backlinks eines Wettbewerbers einzusehen. Das reicht meistens aus, um Muster zu erkennen und erste Chancen zu entdecken. Viele Link-Building-Tools bieten kostenlose Versionen, die genau diesen Basis-Einblick liefern. Gib einfach die Domain deines Konkurrenten ein und analysiere die Backlinks mit der höchsten Authority.
Achte bei diesen Top 100 Links auf Muster:
Bekommen sie Links aus Branchendirectorys? Veröffentlichen sie Gastbeiträge auf bestimmten Website-Typen? Werden sie regelmäßig in Roundup-Posts erwähnt?
Diese Muster verraten dir ihre grundlegenden Link-Building-Strategien.
Die kostenpflichtige Methode liefert dir das vollständige Bild. Mit professionellen Tools kannst du jeden einzelnen Backlink sehen, verfolgen, wann Links gesetzt wurden, und die Verteilung der Anchor-Texte analysieren. Diese tiefere Analyse zeigt ausgefeiltere Strategien und zeitliche Muster.
Das sind die wichtigsten Punkte, auf die wir bei einer umfassenden Backlink-Analyse achten:
- Link Velocity: Wie schnell gewinnen sie neue Backlinks?
- Content-Korrelation: Welche Inhalte ziehen die meisten Links an?
- Saisonale Muster: Bekommen sie zu bestimmten Jahreszeiten mehr Links?
- Beziehungsnetzwerke: Verlinken dieselben Websites immer wieder auf sie?
Ein Profi-Tipp, den viele Guides übersehen: Analysiere nicht nur die Links selbst – analysiere den Kontext der Links. Ein Link von einer vertrauenswürdigen Seite bringt nichts, wenn er im Footer versteckt ist oder völlig themenfremd platziert wurde. Entscheidend sind kontextuelle Links, die echten Wert liefern.
Wenn du mit kostenpflichtigen Tools arbeitest, exportiere die Daten. Sortiere sie anschließend nach den wichtigsten Kriterien: Domain Authority, geschätzter Traffic und Relevanz für deine Nische. Unsere Erfahrung zeigt: 20 % der Links eines Wettbewerbers liefern etwa 80 % seines SEO-Werts.
Finde zuerst diese entscheidenden 20 %.
Analyse und Bewertung von Wettbewerber-Backlinks: Qualität vor Quantität
Nicht alle Backlinks sind gleich wertvoll. Der Link mit hoher Domain Authority, den dein Wettbewerber hat, mag beeindruckend aussehen. Doch wenn er von einer irrelevanten Seite stammt oder in völlig unpassendem Content versteckt ist, lohnt es sich nicht, ihm nachzujagen. Eine kluge Analyse trennt echtes Link-Building-Gold von wertlosem Beifang.
Die Qualitätsbewertung beginnt bei der Relevanz. Ein Link von einer kleineren, thematisch passenden Seite kann mehr SEO-Wert bringen als ein Link von einer großen, aber themenfremden Seite. Wir sehen immer wieder, dass niche-relevante Backlinks generische High-Authority-Links deutlich übertreffen.
Hier ist unser Vier-Säulen-Framework zur Bewertung:
- Topische Relevanz:
Deckt die verlinkende Website Themen ab, die zu deiner Branche passen? - Zielgruppenabstimmung:
Würde die Zielgruppe der verlinkenden Website sich für deinen Content interessieren? - Linkplatzierung:
Ist der Link sinnvoll und kontextuell in relevanten Content eingebettet? - Traffic-Potenzial:
Bekommt die verlinkende Seite tatsächlich Besucher?
Die Platzierung eines Links verrät dir alles über seinen Wert. Kontextuelle Backlinks, die natürliche Relevanz haben und in passenden Content eingebettet sind, schlagen Sidebar- oder Footer-Links um Längen.
Achte besonders auf den Content rund um die Links deiner Wettbewerber:
Ist der Inhalt aktuell und gepflegt?
Gibt es weitere hochwertige ausgehende Links auf derselben Seite?
Diese Faktoren zeigen, ob eine Website ihren Content kuratiert – oder einfach jede Linkanfrage annimmt.
Wichtige Red Flags:
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Seiten mit extrem vielen ausgehenden Links (Linkfarmen)
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Irrelevante Anchor-Texte ohne Bezug zum Inhalt
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Links von Seiten mit dünnem oder minderwertigem Content
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Muster, die auf bezahlte Linkschemata hindeuten
Das Ziel ist nicht, jeden einzelnen Link deines Wettbewerbers zu kopieren. Stattdessen gilt: Finde die 20–30 % ihrer Links, die wirklich zu ihrem SEO-Erfolg beitragen. Genau diese hochwertigen Chancen sollten deine wichtigsten Ziele werden.
8 bewährte Strategien, um die Backlinks deiner Wettbewerber zu reproduzieren
Hier treffen Strategie und Umsetzung aufeinander. Du hast die Backlinks deiner Wettbewerber analysiert, die wertvollen identifiziert – und jetzt ist es Zeit, sie selbst zu gewinnen. Doch hier liegt der entscheidende Unterschied: Du kopierst ihre Methode nicht einfach – du verbesserst sie.
1. Guest Posting auf denselben Websites wie deine Wettbewerber
Wenn du erkennst, dass ein Wettbewerber regelmäßig Gastbeiträge nutzt, haben sie diese Seiten praktisch für dich vorqualifiziert. Aber kopiere nicht einfach ihr Thema – das ist Anfängerarbeit.
Analysiere, warum ihr Beitrag funktioniert hat, und erstelle etwas Besseres.
Wenn sie „5 Tipps für besseren Kundenservice“ geschrieben haben, schlage lieber vor:
„Der umfassende Leitfaden für exzellenten Kundenservice – mit 15 Strategien und echten Beispielen.“
Recherchiere den Content-Kalender und das Engagement der Seite:
Welche Themen bekommen die meisten Kommentare und Shares?
Welche Fragen tauchen in den Kommentaren auf?
Nutze diese Informationen, um Pitches zu erstellen, die Redaktionen nicht ignorieren können.
2. Besseren Content erstellen als deine Wettbewerber
Die Skyscraper-Methode ist nicht tot – sie hat sich weiterentwickelt.
Wenn ein Konkurrenz-Post viele hochwertige Links bekommt, ist dein Ziel klar:
Erstelle etwas deutlich Besseres.
So gehst du vor:
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Mehr Tiefe: Decke statt 10 Punkten 20 ab – mit echter Analyse
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Mehr Aktualität: Integriere aktuelle Daten und Trends
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Mehr Praxis: Mache aus deren Theorie Schritt-für-Schritt-Anleitungen
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Mehr Visuals: Füge Infografiken, Videos oder interaktive Elemente hinzu
Wir sehen das immer wieder:
Ein Kunde veröffentlichte einen detaillierten Leitfaden zu E-Mail-Marketing – mit Templates, Video-Tutorials und echten Beispielen. Ergebnis: 47 Backlinks von Seiten, die zuvor einfache Tipp-Artikel des Wettbewerbers verlinkt hatten.
3. Websites finden, die auf mehrere deiner Wettbewerber verlinken
Das ist pures Gold.
Wenn eine Website zwei oder drei deiner Konkurrenten verlinkt, zeigt das:
Diese Publisher schätzen Content aus deiner Nische.
Der Ansatz hier ist beziehungsorientiert:
Zuerst verstehen, warum sie deine Wettbewerber verlinkt haben.
Roundups? Ressourcenliste? Branchennews?
Positioniere deinen Content dann so, dass er perfekt in deren Muster passt.
4. Gastbeiträge auf denselben Seiten wie deine Wettbewerber – mit Performance-Fokus
Ähnlich wie Strategie #1, aber mit einem Twist:
Analysiere die Performance der Gastbeiträge deiner Konkurrenten:
Welche Postings hatten hohes Engagement?
Welche Themen haben besonders gut funktioniert?
Pro-Tipp:
Kontaktiere genau diese Publisher, erwähne die erfolgreichen Beiträge und biete ergänzende Themen an.
Du nutzt die vorhandene Erfolgsbasis – und baust darauf auf.
5. Beziehungen zu Fans deiner Wettbewerber aufbauen
Diese Strategie braucht Geduld, bringt aber die qualitativ besten Links.
Finde Blogs, Influencer und Branchenpublisher, die regelmäßig deine Wettbewerber erwähnen.
Warum?
Weil sie bereits bewiesen haben, dass sie Content wie deinen mögen.
Geh strategisch vor:
– Teile deren Inhalte
– Schreibe relevante Kommentare
– Baue echte Beziehungen auf
Wenn du später pitchst, bist du kein Fremder mehr – sondern Teil ihrer Community.
Besonders im E-Commerce ist das der Schlüssel zu natürlichen, hochwertigen Backlinks.
6. Neue Backlinks deiner Wettbewerber beobachten
Richte Alerts ein, um sofort zu sehen, wenn ein Konkurrent einen neuen Link bekommt.
Diese Chancen sind leicht zu replizieren, weil die Website gerade aktiv verlinkt.
Hier zählt Geschwindigkeit:
Wurde dein Konkurrent in einem Branchen-Roundup erwähnt?
Schreibe den Publisher sofort an und biete deine Perspektive an.
Timing ist ein Wettbewerbsvorteil.
7. Veralteten Inhalt aktualisieren – und deinen Content anbieten
Eine unserer Lieblingsstrategien:
Wenn du alte Inhalte findest, die auf deinen Wettbewerber verlinken, kontaktiere die Seite und biete ein Update an.
So gehst du vor:
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Zeige konkret, welche Infos veraltet sind
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Biete aktuelle Daten, neue Beispiele oder moderne Tipps
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Schlage dein eigenes Content-Stück als aktualisierte Alternative vor
Du hilfst der Website – und sicherst dir dabei einen starken Backlink.
8. Broken-Links deiner Wettbewerber finden
Ein Klassiker – aber extrem effektiv.
Wenn hochwertige Seiten auf Konkurrenzseiten verlinkt haben, deren Inhalte jetzt offline sind, entsteht eine Lücke.
Genau diese Lücke füllst du:
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Weise freundlich auf den Broken Link hin
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Erkläre kurz, warum er nicht mehr funktioniert
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Schlage deinen relevanten Content als Ersatz vor
Du hilfst beim Aufräumen – und bekommst einen starken Backlink dafür.
Fortgeschrittene Taktiken im Competitor Link Building: Der nächste Schritt über die Grundlagen hinaus
Sobald du die Grundlagen beherrschst, trennen diese fortgeschrittenen Taktiken die Profis von den Amateuren. Sie erfordern mehr Aufwand, liefern aber oft die hochwertigsten und nachhaltigsten Linkchancen.
Journalistisches Monitoring zeigt dir, wann deine Wettbewerber in Nachrichtenartikeln oder Branchenpublikationen zitiert werden. Richte Alerts für die Namen und Marken deiner Konkurrenten ein. Sobald du sie in Artikeln siehst, kontaktiere dieselben Journalist:innen und teile deine Expertise zu ähnlichen Themen.
Passives Link-Earning-Analyse deckt auf, warum bestimmte Inhalte deiner Wettbewerber ganz ohne Outreach natürliche Backlinks anziehen. Vielleicht veröffentlichen sie jährliche Branchenreports, virale Infografiken oder brechen regelmäßig Branchen-News. Identifiziere diese „linkable assets“ und erstelle eigene Versionen davon.
Die 301-Redirect-Chancenjagd beinhaltet das Finden von Situationen, in denen Wettbewerber beliebte Inhalte oder ganze Domains offline nehmen. Wenn sie Links verlieren, weil Weiterleitungen fehlen oder nicht gepflegt wurden, kannst du die verlinkenden Seiten kontaktieren und ihnen deinen relevanten Content als aktualisierte Zieladresse anbieten.
Timing-Analysen zeigen saisonale Muster im Linkaufbau. Manche Wettbewerber erhalten etwa während der Konferenzsaison, bei Produkteinführungen oder zu Feiertagskampagnen besonders viele Links. Wenn du diese Muster verstehst, kannst du deinen eigenen Link-Building-Kalender strategisch planen – für maximale Wirkung.
Organisiert bleiben & deine Strategie aufbauen: Von der Analyse zur Umsetzung
All diese Analysen sind wertlos, wenn sie nicht sauber organisiert und konsequent umgesetzt werden. Wir sehen immer wieder Teams, die von Wettbewerbsdaten überfordert sind – und am Ende keinen einzigen Link aufbauen. Der Schlüssel liegt darin, Systeme zu schaffen, die aus Erkenntnissen konkrete Handlungen machen.
Erstelle ein Bewertungssystem für Link-Gelegenheiten, das potenzielle Targets nach Relevanz, Authority und Erfolgschancen einstuft. So vermeidest du Zeitverlust bei unwahrscheinlichen Chancen und konzentrierst dich auf die wertvollsten Ziele.
Dein Dashboard zur Wettbewerbsbeobachtung sollte Folgendes tracken:
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Neue Backlinks, die deine Wettbewerber jede Woche erhalten
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Content, der in deiner Nische aktuell die meisten Links bekommt
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Broken-Link-Chancen, sobald sie entstehen
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Websites, die aktiv neue Gastautor:innen annehmen
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Branchenpublikationen, die Themen behandeln, die zu deinem Content passen
Eine nachhaltige Strategie bedeutet, über einzelne Links hinauszudenken. Wie viele Backlinks brauchst du, um zu ranken? Die Antwort hängt von deiner Konkurrenz ab. Die echte Frage lautet: Wie viele gute, relevante Links kannst du jeden Monat realistisch gewinnen?
Setze realistische Ziele basierend auf deinen Ressourcen. Wenn du realistisch fünf neue Linkchancen pro Monat verfolgen kannst, plane nicht mit zwanzig. Im Link Building gewinnt Konsistenz – nicht Intensität.
Wann sich eine Replikation nicht lohnt:
Manche Wettbewerber-Links entstehen aus Beziehungen, die sich über Jahre entwickelt haben. Andere stammen aus Gelegenheiten, die es heute nicht mehr gibt. Konzentriere dich auf Linkmöglichkeiten, die du wirklich replizieren kannst – und bei denen du den verlinkenden Seiten mindestens genauso viel Wert bieten kannst wie deine Konkurrenten.
Tools & Ressourcen: Dein Link-Building-Arsenal
Kostenlose Tools bringen dich weiter, als viele denken. Die Google Search Console zeigt dir, welche Seiten bereits auf dich verlinken – ein wertvoller Einblick in deine bestehenden Link-Building-Muster. Ubersuggest und SimilarWeb bieten begrenzte, aber dennoch hilfreiche Funktionen zur Wettbewerbsanalyse.
Für eine wirklich umfassende Analyse werden kostenpflichtige Tools unverzichtbar. Ahrefs, SEMrush und Moz liefern detaillierte Backlink-Profile, historische Daten und Monitoring-Funktionen, die kostenlose Tools nicht annähernd leisten können. Diese Investition zahlt sich schnell aus – oft schon durch wenige hochwertige Links, die du dadurch sicherst.
Eine weitere Option sind spezialisierte Services, die den gesamten Prozess für dich übernehmen. Backlinks kaufen – von geprüften, hochwertigen Quellen – kann für kleinere Unternehmen kosteneffizienter sein als der Aufbau eines eigenen Inhouse-Teams.
Das am meisten unterschätzte Tool?
Dein Netzwerk.
Branchennetzwerke, bestehende Geschäftsbeziehungen und professionelle Kontakte liefern oft die hochwertigsten Linkmöglichkeiten. Vernachlässige nicht die Links, die du durch echte, authentische Beziehungspflege gewinnen kannst.
Aus Wettbewerbs-Insights echten Link-Building-Erfolg machen
Wettbewerber-Backlink-Analyse bedeutet nicht kopieren. Es bedeutet verstehen, was in deiner Nische funktioniert – und diese Strategien besser umzusetzen als alle anderen. Deine Wettbewerber haben bereits herausgefunden, welche Inhalte und Sites bei eurer Zielgruppe ankommen. Deine Aufgabe ist es, diese Erkenntnisse zu nutzen und etwas zu schaffen, das mehr Wert, mehr Tiefe und mehr Relevanz bietet.
Die Unternehmen, die ihre Konkurrenz übertreffen, sind nicht immer diejenigen mit den größten Budgets oder den meisten Skills. Es sind jene, die ihr Wettbewerbsumfeld wirklich verstehen, valide Linkchancen erkennen und diese mit Präzision und Konsequenz umsetzen.
Merke dir: Jeder Wettbewerber-Backlink, den du analysierst, ist eine validierte Möglichkeit. Jemand hat bereits entschieden, dass dieser Content oder diese Seite eine Verlinkung wert ist. Deine Mission besteht darin, etwas so überzeugend zu erstellen, dass diese Entscheidungsträger künftig auf dich verlinken.
Starte klein, denke groß und handel schnell.
Wähle einen Wettbewerber, analysiere seine Top 20 Backlinks, identifiziere 5 replizierbare Chancen – und setze eine davon diese Woche um. Erfolg im Link Building entsteht durch konstante Umsetzung, nicht durch perfekte Analyse. Erkenntnisse sind nur dann wertvoll, wenn sie zu echten Links führen.
Bereit, deine Wettbewerbs-Intelligence in Ranking-Ergebnisse zu verwandeln?
Die Chancen sind da – du musst sie nur nutzen.