Sie haben wahrscheinlich schon tausendmal gehört, dass Content King ist. Doch hier kommt die unbequeme Wahrheit: Die meisten Inhalte bekommen null Backlinks, null Traffic und erzielen null Wirkung.
Was unterscheidet Content, der unbeachtet im digitalen Nirgendwo liegt, von Content, der Links magnetisch anzieht?
Das wäre Linkbait.
Nicht das Clickbait-Zeug, bei dem sich Menschen betrogen fühlen, sondern strategischer, wertvoller Content, den Menschen wirklich referenzieren und teilen möchten.
In diesem Leitfaden erfahren Sie, was Link Baiting wirklich ist, warum es funktioniert und wie Sie Content erstellen, der Backlinks auf natürliche Weise gewinnt.
Noch wichtiger: Sie erfahren, ob sich der Zeitaufwand für Ihr Unternehmen überhaupt lohnt.
Was ist Linkbait?
Linkbait ist Content, der gezielt dafür erstellt wird, organische Backlinks anzuziehen. Material, das andere Websites, Journalist*innen und Blogger dazu bringt zu sagen:
„Das muss ich erwähnen.“
Im Gegensatz zum klassischen Link Building, bei dem Sie andere Websites aktiv um Links bitten, kehrt sich der Prozess bei Linkbait um:
Sie erstellen etwas so Wertvolles, Nützliches oder Newswürdiges, dass die Links zu Ihnen kommen.
Denken Sie so darüber nach:
Wenn traditionelles Link Building wie Kaltakquise ist, dann ist Linkbait so interessant auf einer Party zu sein, dass die Leute später von selbst über Sie sprechen.
Was Content wirklich „linkable“ macht:
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Originaldaten oder Forschung mit neuen, einzigartigen Erkenntnissen
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Umfassende Ressourcen, die zur maßgeblichen Quelle einer Branche werden
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Aktuelle Kommentare zu Nachrichten oder Trends (Tempo ist hier entscheidend)
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Interaktive Tools, die echte Probleme lösen
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Visueller Content, der komplexe Informationen vereinfacht
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Kontroverse Ansichten, die Diskussionen anregen (mit Vorsicht zu nutzen)
Doch hier liegt der entscheidende Unterschied zwischen echtem Linkbait und Wunschdenken:
strategische Absicht.
Sie erstellen nicht einfach guten Content und hoffen auf Glück.
Sie konstruieren Content gezielt so, dass er Backlinks von relevanten Websites in Ihrer Nische anzieht.
Warum funktioniert Linkbait?
Linkbaiting funktioniert, weil es grundlegende menschliche Psychologie nutzt – und die Mechanismen, wie sich Inhalte online verbreiten.
Publisher brauchen Quellen.
Ob Journalistin, Bloggerin oder Content Creator – alle benötigen regelmäßig verlässliche Quellen für ihre Arbeit.
Wenn Sie neue Daten, tiefgehende Erkenntnisse oder eine Expertenperspektive liefern, werden Sie zur Lösung.
Für sie ist es deutlich einfacher, Ihre Recherche zu verlinken, als eine eigene zu erstellen.
Menschen verlinken Inhalte, die ihren Leser*innen Zeit sparen.
Wer wirklich nützlichen Content findet, teilt ihn gerne – denn es lässt die Person selbst kompetent wirken.
Im Grunde sagen sie:
„Schau mal, welchen wertvollen Inhalt ich für dich gefunden habe.“
Ihr Linkbait wird zur sozialen Währung.
Kontroversen und Neuheiten erzeugen Aufmerksamkeit.
Content, der gängige Annahmen infrage stellt oder neue Informationen liefert, regt Diskussionen an.
Andere Websites verlinken darauf, um ihre Sicht einzubringen oder Ihre Punkte zu widerlegen.
In beiden Fällen erhalten Sie Backlinks.
Diese verdienten Backlinks signalisieren Google, dass Ihr Content autorität und wertvoll ist.
Jeder hochwertige Backlink wirkt wie eine Art Vertrauensvotum.
Das Schönste an Linkbait ist der Zinseszinseffekt:
Ein einziges hervorragendes Content-Stück kann im Laufe der Zeit Hunderte von Backlinks gewinnen – jeder einzelne steigert Ihre SEO-Performance.
Und das Beste:
Diese Links arbeiten monatelang oder sogar jahrelang weiter für Sie, lange nach dem Veröffentlichungsdatum.
Praxisbeispiele für Linkbait, das wirklich funktioniert hat
Werfen wir einen Blick auf Kampagnen, die tatsächlich Backlinks und Traffic in großem Umfang generiert haben.
News Hijacking in der Praxis
Wenn ein großes Branchenevent passiert, gewinnt derjenige, der als Erster eine fundierte Analyse liefert.
Ein SaaS-Unternehmen, das seine Branche überwachte, bemerkte einen öffentlichen Sicherheitsvorfall bei einem Wettbewerber.
Innerhalb von vier Stunden veröffentlichten sie eine Analyse darüber, was schiefgelaufen war und wie ähnliche Vorfälle verhindert werden können.
Ergebnis:
47 Backlinks von Branchenpublikationen – allein in der ersten Woche.
Nur weil sie die schnellste Quelle für Experteneinschätzungen waren.
Originalforschung gewinnt immer
Semrush veröffentlicht jährlich Studien über die meistbesuchten Websites in verschiedenen Branchen.
Sie wiederholen keine bestehenden Daten — sie analysieren Milliarden von Suchanfragen, um echte neue Insights zu liefern.
Immer wenn jemand über Web-Traffic-Trends schreibt, verlinkt er auf Semrush.
Das ergibt Hunderte organischer Backlinks aus nur einem einzigen Research-Stück.
Interaktive Tools lösen konkrete Probleme
Pomofocus erstellte einen einfachen Pomodoro-Timer.
Nichts Revolutionäres – nur ein sauberes, kostenloses Tool, das Menschen hilft, ihre Zeit zu managen.
Weil es wirklich nützlich ist und keine Anmeldung erfordert, wurde es zum Standard, auf den verlinkt wird, sobald jemand über Produktivitätstechniken spricht.
Ein Tool – tausende Backlinks.
Timing schlägt Perfektion
Eine Marketingagentur sah, dass auf Twitter ein Thema zum Trend wurde – Algorithmus-Updates.
Sie veröffentlichten ihre Analyse innerhalb von 24 Stunden, während alle noch darüber diskutierten.
Der Beitrag war nicht perfekt, aber er war rechtzeitig.
Ergebnis:
23 Backlinks – bevor die „perfekter arbeitenden“ Wettbewerber überhaupt etwas veröffentlicht hatten.
Was ist das Muster?
Diese Kampagnen waren erfolgreich, weil sie:
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etwas wirklich Neues boten,
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ein echtes Problem lösten oder
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mit perfektem Timing auftraten.
Das sind die wahren Treiber für Linkbait, das funktioniert.
Arten von Linkbait-Content (und wann Sie welchen einsetzen sollten)
Nicht jede Art von Linkbait funktioniert gleich. Unterschiedliche Formate ziehen unterschiedliche Arten und Qualitäten von Backlinks an. Hier ist, was tatsächlich wirkt:
Originalforschung und Datenstudien eignen sich ideal, um Thought Leadership aufzubauen und Backlinks von Branchenmedien zu gewinnen. Das ist Ihre „schwere Artillerie“, benötigt jedoch viel Zeit. Nutzen Sie dieses Format, wenn Sie Zugang zu einzigartigen Datensätzen haben oder Ihre Kund*innen so befragen können, dass Erkenntnisse entstehen, die Wettbewerber nicht replizieren können.
Analysen zu Breaking News sind perfekt, um auf Trends aufzuspringen und schnelle Linkgewinne zu erzielen. Der Schlüssel ist Geschwindigkeit und Relevanz (Sie brechen die Nachrichten nicht selbst, aber Sie gehören zu den Ersten, die erklären, was sie für Ihre Branche bedeuten). Setzen Sie dieses Format ein, wenn große Branchenereignisse passieren und Sie innerhalb von Stunden – nicht Tagen – Expertenkontext liefern können.
Evergreen-Resource-Guides sammeln Backlinks über einen langen Zeitraum an. Denken Sie an „Der komplette Guide zu [Thema]“, der wirklich alles abdeckt. Kein Füllmaterial, nur Tiefe. Erstellen Sie solche Guides, wenn bestehende Ressourcen fragmentiert oder veraltet sind.
Interaktive Rechner und Tools generieren aufgrund ihres Nutzwerts kontinuierlich passive Backlinks. Sie werden eingebettet oder referenziert, sobald eine Diskussion über das jeweilige Problem entsteht. Entwickeln Sie solche Tools, wenn Sie ein häufiges Berechnungs- oder Workflow-Problem lösen können, mit dem Menschen immer wieder konfrontiert sind.
Infografiken und visuelle Inhalte funktionieren am besten, wenn komplexe Daten oder Prozesse vereinfacht dargestellt werden. Entscheidend ist, dass sie wirklich informativ sind – nicht nur hübsch anzusehen. Nutzen Sie dieses Format, wenn Daten oder Konzepte durch visuelle Darstellung klarer werden als durch Text.
Kontroverse Perspektiven erzeugen Gespräche, Debatten und Backlinks von Menschen, die zustimmen, widersprechen oder ihre eigene Sicht hinzufügen. Setzen Sie dieses Format nur selten ein – nämlich dann, wenn Sie eine tatsächlich belastbare, gut belegte Gegenposition vertreten können. Kontroversen nur um der Aufmerksamkeit willen schaden der Glaubwürdigkeit.
Was ist der effektivste Ansatz?
Konzentrieren Sie sich auf ein Format, das zu Ihren Stärken und Ressourcen passt.
Eine exzellente Umsetzung eines einzigen Typs schlägt fünf mittelmäßige Versuche jedes Mal.
Wie Sie Linkbait erstellen, das tatsächlich Backlinks gewinnt
Linkbait zu erstellen bedeutet nicht, irgendeiner Formel zu folgen – es bedeutet, wirklich zu verstehen, was Ihre Zielgruppe dazu bringt, stehenzubleiben und zu denken: „Das muss ich teilen.“
Beginnen Sie mit echtem Wert, nicht mit SEO-Tricks.
Der Content muss ein tatsächliches Problem lösen oder eine Frage beantworten, die Menschen wirklich haben.
Wenn Sie es nur für Backlinks erstellen, merkt man das.
Fragen Sie sich:
Würde ich das nützlich finden, wenn ich nicht dafür ranken wollte?
Was funktioniert:
Leicht zu zitieren
Publisher verlinken nicht auf vage Aussagen oder Informationen, die tief im Text vergraben sind.
Ihre wichtigsten Erkenntnisse sollten:
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klar in Überschriften und Zwischenüberschriften formuliert sein
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durch konkrete Datenpunkte gestützt werden
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leicht aus dem Kontext heraus zitierbar sein
Visuelle Elemente gezielt einsetzen
Jedes Linkbait-Stück braucht visuelle Komponenten, die komplexe Informationen vereinfachen.
Diagramme, Grafiken oder individuelle Illustrationen werden häufig in andere Artikel eingebettet – und nehmen Ihren Backlink gleich mit.
Content für Publisher erstellen – nicht nur für Leser*innen
Denken Sie an diejenigen, die in Ihrer Branche schreiben.
Welche Quellen brauchen sie?
Welche Daten fehlen in bestehenden Beiträgen?
Erstellen Sie Ressourcen, die ihre Arbeit erleichtern.
Die Veröffentlichung strategisch timen
Veröffentlichen Sie Ihre Recherchen oder Analysen zu dem Zeitpunkt, wenn Ihre Branche aktiv über das Thema diskutiert.
Eine Studie zu Remote-Work-Trends erzielt deutlich mehr Wirkung während einer „Back-to-Office“-Debatte als zu einem zufälligen Zeitpunkt.
Für Journalist*innen und Blogger optimieren
Bieten Sie:
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eine kompakte Summary mit wichtigsten Erkenntnissen ganz oben
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herunterladbare Grafiken und Visuals
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klar strukturierte Daten
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direkte Zitate oder bullet points
Machen Sie es jemandem lächerlich einfach, Ihre Arbeit in einem Artikel zu referenzieren.
Der entscheidende Faktor ist Qualität der Umsetzung.
Ein einfaches, aber perfekt getimtes Piece schlägt eine aufwendig produzierte Ressource, die am falschen Tag erscheint.
Eine vertiefte und fokussierte Analyse schlägt fast immer eine breite und oberflächliche.
Die wahren Kosten von Linkbaiting (und warum die meisten Unternehmen aufgeben)
Sprechen wir das Offensichtliche an: Linkbaiting kostet Zeit — sehr viel Zeit.
Wirklich linkwürdigen Content zu erstellen erfordert Recherche, Produktion und Promotion.
Wir reden von Wochen, oft sogar Monaten für ein einziges Stück.
Originalforschung heißt: Zielgruppen befragen, Daten auswerten, Visuals gestalten.
Umfassende Guides entstehen nicht ohne tiefes Fachwissen und strukturierte Planung.
Die meisten Unternehmen starten motiviert – und dann holt sie die Realität ein.
Der Zeitaufwand ist riesig
Die geplante Studie?
Rechnen Sie mit mindestens 40–80 Stunden.
Der umfassende Guide?
20–40 Stunden, wenn er qualitativ hochwertig werden soll.
News Hijacking ist schneller – aber nur, wenn Sie Systeme haben, die Trends sofort erkennen.
Ergebnisse kommen nicht sofort
Im Gegensatz zu Paid Ads, bei denen Sie den Traffic sofort sehen, benötigt Linkbait Zeit, um entdeckt, geteilt und referenziert zu werden.
Die ersten Backlinks?
Oft Wochen nach Veröffentlichung.
Eine nennenswerte Menge?
Nicht selten Monate.
Qualität kann man nicht einfach outsourcen
Sie können Autor*innen einstellen, aber echtes Linkbait braucht:
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Branchenwissen
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Expertise
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eigene Daten
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echte Insights
Dünner Content bringt keine Backlinks.
Leser erkennen generische Texte oder Press-Release-Content sofort.
Erfolg ist nicht garantiert
Sie können alles richtig machen – und trotzdem nur wenige Backlinks erhalten.
Warum?
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Timing
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Wettbewerb
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Glück
Für Unternehmen, die kalkulierbare ROI-Modelle gewohnt sind, ist das brutal.
Genau hier geben die meisten auf
Sie veröffentlichen ein oder zwei Stücke, sehen nur moderate Ergebnisse und schließen:
„Linkbaiting funktioniert nicht.“
Die Wahrheit?
Es funktioniert – aber der Zeithorizont und die Ressourcenanforderungen passen oft nicht zu den Unternehmensrealitäten.
Wenn Sie beim Lesen denken:
„Wir haben Geld, aber keine Zeit.“
… dann sind Sie nicht allein.
Genau deshalb suchen viele erfolgreiche Unternehmen früher oder später nach schnelleren Alternativen.
Wann Sie Linkbaiting überspringen und stattdessen hochwertige Backlinks kaufen sollten
Hier kommt eine unbequeme Wahrheit, die in der SEO-Welt kaum jemand offen ausspricht:
Manchmal ist es für ein Unternehmen sinnvoller, Backlinks zu kaufen, als Linkbait zu produzieren.
Ja, verdiente („earned“) Links sind ideal.
Ja, Linkbait baut langfristige Autorität auf.
Aber als Unternehmen brauchen Sie Ergebnisse, die zu Ihrem Zeitplan und Ihren Ressourcen passen.
Wann Sie den Kauf von Backlinks in Betracht ziehen sollten:
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Ihr Team hat keine Kapazität für monatelange Content-Projekte
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Sie benötigen Ranking-Verbesserungen innerhalb weniger Quartale, nicht Jahre
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Ihre Konkurrenz dominiert bereits die Suchergebnisse und Sie müssen schnell aufholen
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Sie haben Linkbaiting ausprobiert, aber der ROI rechtfertigt den Aufwand nicht
Der entscheidende Punkt: Kaufen Sie nur qualitativ hochwertige Backlinks von echten Publishern, nicht von Spamverzeichnissen.
Links von minderwertigen Websites helfen nicht nur nicht, sie können Ihren Rankings sogar schaden.
Search Royals’ Marketplace verbindet Sie mit geprüften Publishern in über 50 Ländern.
Keine Cold E-Mails, keine langwierigen Verhandlungen, kein Zweifel daran, ob die verlinkende Seite seriös ist.
Sie erhalten Transparenz über Domain Authority, Traffic und thematische Relevanz, bevor Sie kaufen.
Ein anderer Blick auf die Kosten:
Ein umfassender Linkbait-Content kann intern leicht 60 Stunden Arbeit kosten.
Rechnen wir konservativ mit 100 $ pro Stunde für qualifizierte Content-Produktion:
→ 6.000 $ für ein einziges Content-Piece
→ Erwartbare Backlinks (wenn es gut läuft): 10–20
Oder Sie investieren Ihr Budget direkt in kontextuelle Backlinks von etablierten Publishern und erhalten sofortige, verlässliche Ergebnisse.
Im digitalen Marketing bleibt eines konstant:
Backlinks sind der wichtigste Hebel für Rankings.
Linkbuilding ist zwar machbar, aber voller Herausforderungen – von der Recherche über Outreach bis zur Erfolgskontrolle.
Link building ohne Kopfschmerzen bedeutet, mit Expertinnen und Experten zu arbeiten, die bereits über die nötigen Beziehungen zu Publishern verfügen.
Kombination von Linkbaiting und strategischer Linkakquise
Hier ist, was in der Praxis wirklich funktioniert: Entscheiden Sie sich nicht zwischen Linkbaiting und dem Kauf von Backlinks. Nutzen Sie beides strategisch.
Erstellen Sie Linkbait für Ihr Hero-Content. Das sind Ihre Flaggschiff-Inhalte, die Thought Leadership aufbauen und kontinuierlich organische Backlinks anziehen. Investieren Sie jährlich intensiv in zwei bis drei große Content-Stücke, die das Branchenwissen tatsächlich voranbringen.
Kaufen Sie Backlinks für alles andere. Ihre Produktseiten, Servicebeschreibungen und unterstützenden Blogbeiträge werden nicht von selbst verlinkt werden. Das ist völlig normal. Nutzen Sie themenrelevante Backlinks, um diese Seiten gezielt zu stärken.
Verstärken Sie Linkbait mit gekauften Links. Wenn Sie ein großes Research-Piece veröffentlichen, geben Sie ihm einen initialen Schub mit einigen gut platzierten Backlinks von relevanten Publishern, damit Journalistinnen und Blogger es schneller finden und anschließend organisch verlinken.
Konzentrieren Sie Linkbait auf Themen, zu denen Sie einzigartige Einblicke bieten können. Wenn Sie über proprietäre Daten, Branchenexpertise oder die Fähigkeit verfügen, schnell auf Breaking News zu reagieren, erstellen Sie Linkbait. Wenn Sie hingegen Themen bearbeiten, zu denen es bereits viele Stimmen gibt, kaufen Sie stattdessen Backlinks.
Die Unternehmen mit den besten SEO-Ergebnissen sind keine Puristen, sondern Pragmatiker. Sie nutzen jedes legitime Werkzeug und jede Methode. Linkbait verschafft Autorität und gelegentlich extrem wertvolle Backlinks, während strategisch gekaufte Links die Lücken schließen und die Ergebnisse beschleunigen.
Best Practices für Linkbait, um tatsächlich Backlinks zu gewinnen
Wenn Sie Linkbait erstellen, dann richtig.
Beobachten Sie jederzeit die Trendthemen Ihrer Branche. Richten Sie Google Alerts ein, folgen Sie Branchenpublikationen und beobachten Sie Social Media auf entstehende Diskussionen. Die besten Linkbait-Gelegenheiten entstehen, wenn Sie Trends früh erkennen.
Bauen Sie Beziehungen auf, bevor Sie sie brauchen. Vernetzen Sie sich heute mit Journalistinnen, Bloggern und Influencern in Ihrem Bereich, damit Sie später – wenn Sie linkwürdigen Content haben – Menschen haben, die ihn teilen und verstärken könnten.
Machen Sie Daten zum Hauptakteur. Originalforschung und proprietäre Daten sind die zuverlässigsten Linkbait-Formate. Wenn Sie Zugang zu einzigartigen Informationen haben, nutzen Sie sie. Selbst kleine Datensätze können wertvoll sein, wenn niemand sonst ähnliche Erkenntnisse veröffentlicht hat.
News Hijacking dreht sich mehr um Geschwindigkeit als Perfektion. Wenn eine aktuelle Nachricht Ihre Branche betrifft, veröffentlichen Sie Ihre Einschätzung innerhalb weniger Stunden. Eine gute, aber nicht perfekte Analyse heute ist wertvoller als eine makellose nächste Woche.
Erstellen Sie teilenswerte Visuals. Investieren Sie in hochwertige Gestaltung von Diagrammen, Grafiken und Infografiken. Diese werden auf anderen Websites eingebettet und tragen Ihren Backlink weiter. Hässliche Visuals mit guten Daten werden nicht geteilt. Gute Visuals mit soliden Daten schon.
Beziehen Sie Expertenzitate und unterschiedliche Perspektiven ein. Mehrere Standpunkte machen Content glaubwürdiger und linkwürdiger. Holen Sie sich kurze Kommentare von Branchenexpertinnen und -experten ein, die Sie einbinden können.
Promoten Sie strategisch. Kein „publish and pray“ mehr. Teilen Sie Ihren Content mit relevanten Journalistinnen, posten Sie in Branchencommunities und kontaktieren Sie Websites, für die Ihr Inhalt nützlich sein könnte. Aber spammen oder betteln Sie niemals um Links.
Tracken Sie, was tatsächlich Backlinks gewinnt. Nutzen Sie Tools wie Ahrefs oder SEMrush, um zu überwachen, welche Inhalte Links anziehen. Verstärken Sie die Formate und Themen, die funktionieren. Stellen Sie Ansätze ein, die konstant schlecht performen.
Erfolg von Linkbait messen (jenseits der Backlink-Anzahl)
Die naheliegendste Kennzahl sind Backlinks – aber Backlinks allein bestimmen nicht den Erfolg von Linkbait.
Verfolgen Sie verweisende Domains, nicht die Gesamtzahl der Backlinks. Entscheidend sind Qualität und Vielfalt. Zehn Backlinks von zehn unterschiedlichen, hochautoritativen Websites sind wertvoller als 100 Backlinks von denselben drei minderwertigen Blogs. Setzen Sie auf Diversität und Relevanz.
Verfolgen Sie das Wachstum des organischen Traffics auf den verlinkenden Seiten. Backlinks sollten Referral-Traffic bringen und Ihre Rankings verbessern. Wenn Sie Links erhalten, aber Ihr organischer Traffic nicht steigt, sind diese Verlinkungen wahrscheinlich weniger wertvoll, als Sie denken.
Messen Sie die Verbesserung Ihrer Domain Authority. Tools wie Moz’ Domain Authority oder Ahrefs’ Domain Rating zeigen die Gesamtstärke Ihrer Website. Erfolgreicher Linkbait sollte diesen Wert im Laufe der Zeit erhöhen.
Beobachten Sie Keyword-Rankings für Ihre Zielbegriffe. Schließlich ist bessere Sichtbarkeit in Suchmaschinen das Ziel. Steigen die Rankings der Seiten, die Backlinks erhalten? Wenn nicht, ist eine Anpassung Ihrer Strategie notwendig.
Berechnen Sie die Time-to-Value. Wie lange hat die Inhaltserstellung gedauert – und wie lange, bis echte Ergebnisse sichtbar wurden? So erkennen Sie, ob sich der ROI weiterer Linkbait-Initiativen wirklich lohnt.
Das Fazit zu Linkbaiting
Linkbaiting funktioniert – aber es ist nicht für jedes Unternehmen geeignet.
Wenn Sie über einzigartige Insights, proprietäre Daten oder die Fähigkeit verfügen, schnell auf Branchennews zu reagieren, kann Linkbait enorm wirkungsvoll sein. Sie bauen Autorität auf, gewinnen organische Backlinks und positionieren Ihre Marke als Thought Leader.
Aber wenn Sie wie die meisten Unternehmen begrenzte Zeit haben und Ergebnisse benötigen, die zu Ihren Quartalszielen passen, ist eine Kombination aus ausgewähltem Linkbait und strategisch gekauften Backlinks oft sinnvoller.
Es geht darum, ehrlich mit Ihren Ressourcen und Ihrem Zeitrahmen umzugehen. Machen Sie Linkbait nicht nur, weil es als „richtiger“ Weg gilt. Tun Sie das, was Ihr Unternehmen tatsächlich voranbringt.
Egal, ob das bedeutet, 80 Stunden in bahnbrechende Forschung zu investieren, schnelle Analysen zu aktuellen Nachrichten zu veröffentlichen oder mit einer Linkbuilding-Agentur zusammenzuarbeiten, die die schwere Arbeit übernimmt.
Die beste SEO-Strategie ist die, die Sie tatsächlich umsetzen (und konsequent umsetzen).
Wählen Sie klug.